Anfahrt

Verödung von Besenreisern


Bei den Besenreisern handelt es sich um eine Unterform der Varizen (Krampfadern), welche vorwiegend in der Oberhaut der Beine auftreten. Sie zeigen sich als rot-bläulich geschlängelte Gefäßstrukturen infolge der Aufweitung kleinerer Hautvenen.
Die Behandlung erfolgt durch eine Verödung der betroffenen Venen. Hierbei wird durch das Einspritzen eines Medikamentes der Verschluss dieser Vene induziert. Dies bewirkt eine gezielte Schädigung der Innenwand der Vene, was, vereinfacht ausgedrückt, eine Gerinnungs- und Entzündungsreaktion auslöst, welche schlussendlich die Umwandlung der Vene in einen Bindegewebsstrang bedingt.
Besenreiser haben keinen Einfluss auf die Hämodynamik und bedürfen daher grundsätzlich keiner Behandlung. Folglich handelt es sich bei der Behandlung um die Behebung eines kosmetischen Problems.
Statistisch ist in 70-80% der Fälle ein Behandlungserfolg zu erwarten. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Verödung nicht steuerbar ist, da es sich, wie zuvor beschrieben, um eine biologische Reaktion handelt.
Die Verödungsbehandlung von Besenreisern umfasst die klinische Untersuchung, ärztliche Beratung, die Verödung an sich, das Anlegen eines Kompressionsverbandes sowie das benötigte Verbrauchsmaterial und das Verödungsmedikament. Über die Behandlung wird eine Rechnung erstellt. Die Abrechnung erfolgt nach der Maßgabe der GOÄ-Ziffern.

Termin
online buchen
Doctolib